Sehenswürdigkeiten und dolce vita – die Studienabschlussfahrt des JGG nach Rom

Die antike Stadt Rom begeisterte die künftigen Absolventinnen und Absolventen des JGG.

Anders als im letzten Jahr hatte der Abiturjahrgang 2027 heuer bei der Abiturfahrt die Qual der Wahl zwischen den Zielen Budapest und Rom – 24 Schülerinnen und Schüler entschieden sich für die Ewige Stadt. Zusammen mit ihren Lehrkräften Fr. Kölbl und Hr. Schwendner reisten sie dorthin mit dem Flixbus, da die Bahnstrecke an diesem Wochenende gesperrt war. Etwas gerädert, aber voller Neugierde und beflügelt durch das immer noch sommerliche Wetter stand am ersten Tag gleich eine Stadtwanderung von der Piazza del populo aus auf dem Programm, die auch zur Ara pacis des Augustus, zum Trevi-Brunnen, ins Pantheon, auf die Spanische Treppe, die Piazza Navona und die mit Luxus-Geschäften bestückte Via Condotti oder die mit illusionistischer Malerei gestaltet Kirche Sant‘ Ignazio führte. Auch ein gelato in der berühmtesten Eisdiele Rom, Giolitti, durfte natürlich nicht fehlen. Mit einem gemeinsamen Abendessen in einer Pizzeria endete der ereignisreiche Tag. Am nächsten Tag wartete schon ein besonderes Kleinod auf die JGG’ler, nämlich der Besuch des Campo Santo Teutonico, des deutschen Friedhofs direkt beim Petersdom. Der Zugang dazu muss bei den Schweizer Gardisten erfragt werden und ist nur Deutschsprachigen gestattet. Die Stille, nur einen Steinwurf von den Touristenmassen entfernt, und das historische Gelände mit den liebevoll gepflegten Gräbern in Rom verstorbener vermittelte einen ganz besonderen Eindruck. Danach ging es zum Petersdom mit seinen beeindruckenden Ausmaßen und der Kuppel, von der aus man einen fantastischen Blick über die ganze ewige Stadt genießen konnte – aber erst nach einem Schweiß treibenden Aufstieg. Am Nachmittag begeisterten schließlich Kunstwerke, die man sonst nur aus Schulbüchern kannte, und natürlich die Sixtinische Kapelle mit den farbenfrohen Fresken Michelangelos die Abiturientinnen und Abiturienten, bevor der Abend zur freien Verfügung stand. Dabei durfte selbstverständlich die Erkundung des römischen Nachtlebens und der Genuss von Pizza, Pasta und caffè nicht fehlen. Der Dienstag schließlich stand ganz im Zeichen der Antike: So besichtigte die Reisegruppe des Gymnasiums zuerst das römische Nationaldenkmal, bevor man die steilen Treppen zum Kapitol und zur Kirche Ara Coeli erklomm und von dort bereits einen tollen Blick auf die Schaltzentrale des römische Reiches, das Forum Romanum, hatte.  Anschließend bestiegen die JGG’ler den Palatin, wo einst die Kaiserpaläste standen und man die Aussicht auf den einmal 240 000 Menschen fassenden Circus Maximus genießen konnte. Schließlich beeindruckte das Kolosseum mit seiner gewaltigen Größe, der immer noch sichtbaren, ausgefeilten Technik und seiner Bedeutung als Wahrzeichen Roms so sehr, dass manche auch abends noch einmal dorthin zurückkehrten, um den Anblick bei Vollmond genießen zu können. Das Ende des Tages markierte ein Besuch des Circus Maximus mit Hilfe einer Virtual-Reality-Brille am Originalschauplatz. Nach diesen intensiven Tagen im Zentrum der Ewigen Stadt selber boten die Domitilla-Katakombe und der anschließende Spaziergang auf der alten Römerstraße Via Appia Antica eine willkommene Erholung. Einige Schülerinnen und Schüler ließen darüber hinaus noch den Anblick der antiken Aquädukte auf sich wirken und kühlten ihre Füße im herrlich frischen Nass, das aus einer dieser Wasserleitungen floss. Den Abschluss des Programms bildeten ein Besuch des Theaters und der Mosaike in Ostia antica sowie ein Nachmittag am Strand in Ostia, wo alle Sonne und Meer genossen. Erfüllt von prägenden Eindrücken und mit vielen Erinnerungen an das abendliche „dolce vita“ ließen sich die JGG’ler vom bequemen Nachtzug wieder nach Hause bringen. Ohne Zwischenfälle erreichten alle wieder heimische Gefilde und werden roma aeterna sicher in bester Erinnerung behalten!