
Ein Teil des Abiturjahrgangs 2027 machte sich zur letzten gemeinsamen Schulfahrt auf, um in sechs Tagen Budapest zu erleben, wobei dies weit über eine gewöhnliche Studienfahrt hinausging. Die Schülerinnen und Schüler durften in das Treiben einer faszinierenden, historischen sowie modernen Stadt mit ihren verschiedenen Facetten eintauchen und diese so erkunden.
Budapest – die wunderschön gelegene Stadt an der Donau mit ihren beiden Stadtteilen Buda und Pest – beeindruckte mit der Architektur und einzigartigen Atmosphäre alle Teilnehmer. Die ungarische Hauptstadt bot eine Mischung aus Geschichte, Kultur und Großstadtleben. Die Höhepunkte des Sightseeings waren zum Beispiel der Gellértberg mit seinem fantastischen Blick über die Stadt, das Burgviertel mit den beeindruckenden Burghöhlen, die königliche Matthiaskirche sowie die verspielte Fischerbastei, die Große Synagoge, das Jüdische Museum und das Holocaust-Mahnmal. Beeindruckend war auch der Ausflug ins Donauknie, der die landschaftlichen Besonderheiten in ihrer Vielfältigkeit offenbarte.
In der freien Zeit konnten die Schülerinnen und Schüler Budapest auf eigene Faust erkunden. Besonders bereichernd und auch stellenweise herausfordernd war, dass sie sich hier selbst organisieren, aufeinander achten, Verantwortung übernehmen und manchmal auch selbst Lösungen finden mussten. Dabei entstanden wertvolle Erinnerungen, die wahrscheinlich noch lange bleiben werden.
Natürlich durfte auch der Spaß und die Kulinarik nicht fehlen. Eine Schifffahrt auf der Donau, der Besuch der bekannten Ruinenbars im jüdischen Viertel, gemeinsame Restaurantbesuche und die Verkostung traditioneller Speisen machten diese Tage besonders spannend und damit unvergessen. Dabei war es gerade die Mischung aus organisiertem Programm und individueller Gestaltung, welche die Studienfahrt auszeichnete.
Budapest war für alle Beteiligten nicht einfach nur eine Reise. Es war ein Stück Freiheit, ein Stück Gemeinschaft und vielleicht auch ein kleiner Vorgeschmack auf das, was nach dem Abitur auf die Absolventen wartet.