

Ein ganz besonderer Festtag liegt hinter der Schulgemeinschaft des Allgemeinen und Sportgymnasiums Vimperk. Gleich mehrere bedeutende Jubiläen gaben Anlass zum Feiern: 90 Jahre seit der Gründung der Schule, 50 Jahre Sportgymnasium, 40 Jahre Gymnasium mit Programmierzweig – und nicht zuletzt 35 Jahre Partnerschaft mit dem Johannes-Gutenberg-Gymnasium. Dazu gratulierte eine Delegation um Schulleiter Dr. Andreas Schöps aus Waldkirchen persönlich und nahm an den Feierlichkeiten in Vimperk teil.
Zum Festakt, durch den Schulleiterin Mgr. Zdeňka Zámečníková und Lehrer Roman Hajník führten, waren zahlreiche Gäste zusammengekommen. Vertreterinnen und Vertreter aus der Politik, ehemalige und aktuelle Schülerinnen und Schüler, Unterstützer der Schule sowie viele weitere Wegbegleiter nutzten die Gelegenheit, gemeinsam auf die vergangenen Jahrzehnte zurückzublicken. In ihren Redebeiträgen erinnerten die Gäste an die Entwicklung der Schule und an die Menschen, die sie über viele Jahre geprägt und begleitet haben. Dabei wurde deutlich, dass eine Schule weit mehr ist als ein Ort des Lernens: Sie ist ein Ort, an dem Erinnerungen entstehen, Erfolgsgeschichten beginnen, Freundschaften wachsen und Menschen über viele Jahre miteinander verbunden bleiben.
Ein besonderer Schwerpunkt des Festes lag auf der 35-jährigen Partnerschaft mit dem JGG. Die langjährige Verbindung wurde von allen Beteiligten, vor allem vom ehemaligen Schulleiter Franz Lenhardt und Schulleiter Dr. Andreas Schöps mit Gratulationen und Dankbarkeit gewürdigt. Sie steht für zahlreiche Begegnungen, gemeinsame Erfahrungen und einen kontinuierlichen Austausch, der über die Jahre und Schüler- sowie Lehrergenerationen gewachsen ist. Roman Hajník, der die Partnerschaft auf tschechischer Seite betreut, schloss seine Rede mit einem Zitat von Franz Lenhardt von 1996: „Für unsere beiden Schulen ist gute Nachbarschaft Wirklichkeit. Allen, die dazu beigetragen haben, ein herzlicher und aufrichtiger Dank!“
Im Anschluss an den Festakt konnten die Gäste eine Ausstellung zur Geschichte der Schule besuchen. Zahlreiche historische Dokumente, Bilder und weitere Exponate gaben einen Einblick in die vergangenen 90 Jahre und machten die Entwicklung der Schule anschaulich. Gäste und Gastgeber verbanden mit dem Fest die Hoffnung, dass die Partnerschaft auch in Zukunft Bestand haben wird und noch viele weitere Jahre von Begegnungen, Austausch und gemeinsamer Zusammenarbeit in Europas Mitte geprägt sein werden.
Katharina Hilgart