Kulturelle Pause fördert Kreativität am Johannes-Gutenberg-Gymnasium

Von Maxim Brandl

Die Kulturlotsen des JGG vor den bewunderten Kunstwerken der Q13

Kunst und Kultur haben am Johannes-Gutenberg-Gymnasium (JGG) in Waldkirchen einen festen Platz im Schulalltag. Ein besonderes Beispiel dafür ist die sogenannte „kulturelle Pause“, die regelmäßig am letzten Freitag im Monat stattfindet und Schülerinnen und Schüler dazu ermutigen soll, ihre kreativen Fähigkeiten zu entdecken und aktiv einzubringen.

Ziel dieses Angebots ist es, Kindern und Jugendlichen Raum zu geben, sich außerhalb des klassischen Unterrichts künstlerisch auszudrücken – sei es durch Musik, bildende Kunst oder andere kreative Projekte. Neben dem musikalischen Angebot des Gymnasiums spielen auch wechselnde Kunstausstellungen eine wichtige Rolle, bei denen Schülerarbeiten der Schulfamilie präsentiert werden. Organisiert wird die kulturelle Pause von den Kulturlotsen der Schule: Sophie Bayerlein und Solie Höfling aus der Klasse 9b, Emilie Blöchl aus der Klasse 8d sowie Maxim Brandl aus der Klasse 9c.

Bei der jüngsten kulturellen Pause verwandelte sich die untere Aula der Schule in eine kleine Galerie. Dort wurden Werke der Jahrgangsstufe Q13 ausgestellt, die im Kunstunterricht entstanden sind. Zu sehen waren vor allem fein ausgearbeitete Bleistiftzeichnungen, die sowohl realistische Darstellungen echter Personen als auch abstrakte Formen umfassten. Die Vielfalt der Motive und Stile zeigte eindrucksvoll das kreative Potenzial der Schülerinnen und Schüler.

Viele Mitschülerinnen und Mitschüler nutzten die Pause, um die Ausstellung zu besuchen und sich mit den Arbeiten auseinanderzusetzen. Die kulturelle Pause bietet damit nicht nur den ausstellenden Jugendlichen eine Bühne, sondern fördert auch den Austausch über Kreativität innerhalb der Schulgemeinschaft.

Ein besonderer Dank gilt Frau Kohl, die gemeinsam mit den Kulturlotsen dieses Programm auf die Beine stellt und bereits weitere kulturelle Pausen plant, sowie Frau Hoegen-Lange, Fachschaftsleitung Kunst, die die Kunstausstellung mitorganisiert hat.

Mit diesem Format leistet das Johannes-Gutenberg-Gymnasium einen wichtigen Beitrag zur kulturellen Bildung und unterstreicht zugleich seinen Anspruch, sich konsequent weiterzuentwickeln – denn die Schule befindet sich derzeit auf dem Weg zur Kulturschule Bayerns und setzt damit ein klares Zeichen für die nachhaltige Verankerung von Kunst und Kultur im Schulalltag.