Zehntklässler in Südengland

Ein erstes Highlight zu Beginn des neuen Schuljahres war die einwöchige Studienfahrt der 10. Klassen des Johannes-Gutenberg-Gymnasiums nach Südengland. Anders als in den Jahren zuvor wurden nicht nur Ziele innerhalb der Metropole London angesteuert, sondern auch Sehenswürdigkeiten im näheren Umfeld, die gemeinsam mit Fahrtenleiterin Oberstudienrätin Michaela Maier sowie den weiteren begleitenden Lehrkräften Studiendirektor Christian Seidel, Oberstudienrätin Marion Haeuschkel und Oberstudienrat Michael Rieger erkundet wurden.

So unternahm die Reisegruppe einen Tagesausflug in die altehrwürdige Universitätsstadt Cambridge, wo die Schülerinnen und Schüler interessante und mitunter witzige Einblicke in die Geschichte der Stadt und das Studentenleben von damals und heute erhielten. Eine Besichtigung des märchenhaften Hever Castle mitsamt seiner Gartenanlage in der malerischen Grafschaft Kent stand ebenso auf dem Programm wie eine Bootsfahrt durch die beschauliche Kleinstadt Canterbury. Beliebte Ziele und Attraktionen in London, wie der traditionelle Fotostopp am Buckingham Palace oder im berühmten Wachsfigurenkabinett Mme Tussaud’s, eine Bootstour auf der Themse oder eine Fahrt mit dem London Eye durften natürlich auch in diesem Jahr nicht fehlen.

Anstelle einer herkömmlichen Stadtführung konnten die Jugendlichen bei der „Street Art Tour“ Wissenswertes über die Londoner Straßenkünstlerszene erfahren oder bei der „Muggel Tour“ den Spuren von Harry Potter folgen. Nahmen die Jahrgänge zuvor bisher an zwei- bis dreitägigen Sprachkursen teil, so lautete die Devise heuer: „education outside the classroom“. Um quasi Landeskunde vor Ort zu erleben, erhielten die 64 Schülerinnen und Schüler samt ihren vier begleitenden Lehrkräften in einem Cricket Club ein lustiges und durchaus schweißtreibendes Training von Profispielern der britischen Nationalsportart. Während eines „food tasting“ wurden sie in die Geheimnisse der britischen Küche eingeweiht und zur großen Erheiterung so manche Geschmacksnerven strapaziert. In einer Schulküche durften die Schülerinnen und Schüler selbst „scones“ backen – ein typisch englisches Gebäck, welches sie sich anschließend  in einem traditionell englischen Tee-Zeremoniell schmecken ließen.

Untergebracht war die Reisegruppe erneut in Gastfamilien, eine bewährte Art der Unterkunft, die den Jugendlichen Einblicke in die englische Lebensweise erlaubt und zusätzlich ihre Sprachkenntnisse schult. Und angesichts so mancher Mitbringsel (selbstgemachter Honig oder Geräuchertes) ließ sich so auch ein Stück niederbayerische Kultur bestens in die Welt tragen.  Am Ende der Fahrt waren sich alle einig: England ist ein tolles und liebenswertes Land und immer eine Reise wert!

Die gut gelaunte Reisegruppe des Johannes-Gutenberg-Gymnasiums posierte sich vor der märchenhaften Kulisse des Hever Castle in der Grafschaft Kent zu einem Erinnerungsfoto an eine abwechslungs- und lehrreiche Studienfahrt nach Südengland.