Bilder für die Aula

Wer das Johannes-Gutenberg-Gymnasium Waldkirchen über den Haupteingang betritt, dem fallen sofort die beiden neuen Aula-Bilder ins Auge. Schüler der Oberstufe haben das Diptychon mit den beachtlichen Maßen von fünf auf zwei Meter pro Bild von der Ideenfindung bis hin zur Gestaltung in der Technik „Acryl auf Leinwand“geschaffen. Intention des Diptychons: Das Heute soll dem Früher gegenübergestellt werden. Oberstudienrätin Sonja Högen-Lange, welche als JGG-Künstlerin das Projekt betreute, erläuterte: „Natürlich soll die künstlerische Gestaltung in einer Schulaula auch irgendetwas mit Schule zu tun haben. Schule und Welt haben sich jedoch im Laufe der letzten Jahrzehnte sehr verändert“. Und so zeigt die linke Bildhälfte nun auch klassischen Zeichenstift und Holzrahmen vor einer alten Ziegelsteinmauer, wobei alles in kräftigen Brauntönen gestaltet wurde. Das moderne Spiegelbild hingegen zeigt Mangamarker und Smartphone vor aktuellem Design in den Farben Magenta, Violett, Ultramarin und Türkis. Von der Ideenfindung bis zur Realisierung der Großleinwände dauerte es knapp zweiJahre. Das wissenschaftspropädeutische Seminar zum Thema „Malerei“, das im Herbst 2017 angelaufen ist, leistete die Pionierarbeit, der konkrete Entwurfs tammt von Marlene Dersch, die im letzten Sommer am JGG das Abitur abgelegt hat. Schüler der jetzigen Q11 haben die Idee schließlich übernommen und fertiggestellt. Fleißigste Künstlerin indes war Carolin Maier – sie legte sogar zwischen den einzelnen Abiturprüfungstagen fleißig Hand an dem Gemeinschaftswerk an. Oberstudiendirektorin Josefa Stamm ist überzeugt, dass sich das unter dem Titel „Copie“ vollendete Werk perfekt in die architektonische Gestaltung der JGG-Aula einfügt, und bedankte sich bei den Künstlern für das tolle Engagement.

Präsentierten das neue Aula-Diptychon: Kunst-Fachbetreuerin Sonja Högen-Lange (stehend,v.l.), Schulleiterin Josefa Stamm sowie die Künstler Aaron Peinkofer, Magdalena Völtl (vorne v.l.), Hanna Page, Elena Wagner und Nina Sitter.