Berlin­fahrt 2018

Die Q11 des Johannes-Gutenberg-Gymnasiums Waldkirchen (JGG) begab sich auf eine Kultur- und Studienfahrt nach Dresden, Potsdam und in die Bundeshauptstadt Berlin. Die fünftägige Exkursion, die von Oberstudienrätin Gudrun Mellin in bewährter Manier organisiert wurde, ließ die Oberstufenschüler in verschiedene Facetten der deutschen Geschichte, aber auch in den Arbeitsalltag des politischen Berlin eintauchen und sah darüber hinaus mehrere kulturelle Höhepunkte vor. Über die Fahrt berichtet Q11-Schülerin Lea Hobelsberger:

„Die erste Station unserer Reise nach Berlin war das ‚Elbflorenz‘, die sächsische Hauptstadt Dresden, wo wir den Zwinger und die Frauenkirche besichtigten. Die Gebäude gelten als zwei der bedeutendsten Bauwerke des Barocks und brachten uns zum Staunen. Nach einer kurzen Mittagspause trafen wir uns vor der Semperoper wieder und fuhren weiter in Richtung Hauptstadt. Dort angekommen, ließen wir nach dem Abendessen in der Jugendherberge den Abend an der Spinner-Brücke, einem beliebten Treffpunkt, ausklingen.

Den nächsten Tag begannen wir mit einer Stadtrundfahrt durch Berlin. Vom Bus aus gab uns eine Stadtführerin viele interessante Informationen. Anschließend fühlten wir uns im 360-Grad-Panoroma des Künstlers Yadegar Asisis mit dem Titel „Die Mauer“, als würden wir wirklich über die Mauer nach Ost-Berlin schauen. Abends besuchten wir die atemberaubende Show „Vivid“ im Friedrichsstadt­palast, die uns mit über 100 Tänzern und vielen ausgefallenen Kostümen begeisterte.

Ein weiterer Programmpunkt unserer Hauptstadt-Exkursion war der DDR-Vergangenheit gewidmet, als wir von Zeitzeugen durch das ehemalige Stasi-Gefängnis Hohenschönhausen geführt wurden. Dabei gab es tiefe Einblicke in den schlimmen Gefängnisalltag sowie in das DDR-Unrecht. Am dritten Tag unserer Reise besuchten wir zudem den Reichstag samt seiner Glaskuppel und erfuhren auf der Zuschauertribüne des Plenarsaals viel über den Bundestag und seine Aufgaben. Anschließend informierten uns MdB Rita Hagl-Kehl und eine ihrer wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen über die Arbeitsweise des Parlaments. Tags darauf ging’s nach Potsdam. Dort besichtigten wir Schloss Sanssouci, Residenz des Preußenkönigs Friedrichs II. (1740-1786). Am Nachmittag machten wir den Berliner „Ku’damm“  unsicher. Einige von uns nutzten diese Zeit, um einzukaufen oder sich Berlin noch einmal näher anzusehen. Danach schlossen wir unsere Reise mit einem Kinobesuch im Zoopalast ab. Hier sahen wir uns den Film „Ballon“, der die spektakuläre Flucht einer Familie aus der DDR per Heißluftballon zeigte.

Bei der Heimfahrt nach Waldkirchen waren wir uns einig: Ostdeutschland, allen voran Berlin, ist auf jeden Fall eine Reise wert. Es gibt wohl nur wenige andere Städte, an denen man Geschichte, Gesellschaft und Kultur so hautnah miterleben kann wie in unserer Hauptstadt.“

Gruppenbild vor dem Brandenburger Tor: Die Q11 des Johannes-Gutenberg-Gymnasiums erkundete gemeinsam mit Gudrun Mellin (2.v.l.), Carola Popp (5.v.l.) und Michael Scheungraber (r.) die Bundeshauptstadt.