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Waldkirchen. Traditionell setzt das Weihnachtskonzert des Johannes-Gutenberg-Gymnasiums den Schlussakkord eines ereignisreichen Kalenderjahres voller schulischer Aktivitäten und Höhepunkte. Einmal mehr haben die Schülerinnen und Schüler aus allen Jahrgangsstufen, egal ob im Chor, in verschiedenen Ensembles oder als Solisten, auf eindrucksvolle Weise bewiesen, welch großartiges Potential in ihnen steckt. Für das passende Ambiente sorgte abermals die bereits weihnachtlich geschmückte Stadtpfarrkirche St. Peter und Paul, die Stadtpfarrer Bruno Pöppel abermals für das Konzert zur Verfügung stellte.

Schulleiterin Josefa Stamm, welche die Konzertbesucher in der vollbesetzten Kirche literarisch mit dem „Weihnachtslied“ von Theodor Storm auf das Programm einstimmte, verriet, dass für sie das Weihnachtskonzert zu den besonderen Highlights eines Schuljahres gehöre. Die unvermeidliche Beeinträchtigung des normalen Unterrichtsbetriebs, bedingt durch intensive Probetage, nehme die Schulfamilie gerne in Kauf, wisse man doch bereits im Vorhinein, dass am Ende ein großartiges Ergebnis stehen werde. Hohe Vorschusslorbeeren also für die jungen Musiker – und diese enttäuschen natürlich nicht. Im Gegenteil: Am Ende des gut eineinhalbstündigen Konzerts gab es stehende Ovationen und minutenlangen Beifall.

Die JGG-Musiker mit Oberstudienrat Thomas Gabriel und Studienreferendar Volker Söllner an der Spitze hatten abermals ein anspruchsvolles Programm einstudiert, Ex-Schüler Alexander Niggl sorgte in bewährter Manier für die passenden illuminativen Effekte. Der musikalische Reigen spannte einen weiten Bogen und verband dabei Heimeliges und Vertrautes mit amerikanischen Christmas-Rhythmen, Barock-Lateinisches aus der Feder von Bach und Händel mit englischem Slowrock.

Für den musikalischen Auftakt sorgte traditionell das Bläserensemble, seinen Premierenauftritt hatte dann der Chor der drei fünften Klassen, unterstützt von einigen Mitschülern auf Flöte und Gitarre. Der ebenfalls von Volker Söllner geleitete Unterstufenchor kombinierte Tradition („Dona nobis pacem“) und Moderne („Wonderful dream“). Die beiden Q12-Sopranistinnen Anja Binder („Mary did you know“) und Elisabeth Schmöller („Die Könige“) wussten mit einem Vokalsolo zu beeindrucken, begleitet am Klavier von den Musiklehrern Thomas Gabriel und Birgit Kohl. Einen weiteren Höhepunkt setzten die Q11-Schüler Eva Schmid, Katrin Geiß, Michael Süß, Konrad Probst, Tobias Spindler und Xaver Sobtzick als Vokalsextett mit dem atemberaubend intonierten Klassiker „Leise rieselt der Schnee“.  

Schüler der Oberstufe begeisterten sowohl als Vokalensemble – Alexandra Freller (Q12) gab dabei ein Sopransolo – also auch als Instrumentalgruppe. Letztere kombinierte bekannte weihnachtliche Klänge zu einem „Christmas Jingle-jangle“ auf Klavier, Geige, Klarinette und Horn – wobei „Jingle-jangle“ in diesem Fall sicherlich nicht mit „Geklimper“ zu übersetzen war. Einen zentralen Platz im musikalischen Leben des JGG hat stets das Männerensemble, das von Jahr zu Jahr Verstärkung erfährt. Gemeinsam mit Thomas Gabriel stimmte es zunächst das alte Weihnachtslied „Zu Bethlehem geboren“ an, bevor es mit „The Yearning“ dann so richtig rhythmisch wurde.

Nach dem Auftritt des Bläserquintetts – Tobias Spindler, Josef Zintl, Xaver Sobtzick sowie die Brüder Moritz und Konrad Probst widmeten sich auf Trompete, Horn und Posaune zwei anspruchsvollen Stücken der Barock-Virtuosen Georg Friedrich Händel und Jeremiah Clarke – und des Kammerchores (hier traten Lena Kempinger, Judith Stephan, Xaver Sobtzick und Antonia Schröger als Solisten hervor) leitete der „Große JGG-Chor“ das Konzertfinale ein. Über hundert Schüler der Mittel- und Oberstufe standen dazu im Presbyterium der Kirche und kündeten mit „Hört der Engel Lied erschallen“ und „Es ist ein Ros entsprungen“ die Geburt des Christuskindes an. Dem verlieh sodann das Orchester mit einer Badinerie von Johann Sebastian Bach besonderen Ausdruck, bevor Chor und Orchester zusammen mit „I heard the Bells“ die Weihnachtsglocken läuten ließen.

Weil der Schlussapplaus gar nicht mehr enden wollte, stimmte das Männerensemble als Zugabe das altbekannte bairisch-alpenländische Mundartlied „Heidschi Bumbeidschi“ an. Einige Stücke aus dem Konzert werden erneut zu hören sein, wenn am kommenden Dienstag die JGG-Schulgemeinschaft um 8.30 Uhr in der Stadtpfarrkirche ihren Weihnachtsgottesdient feiert – auch dieser nämlich wird vom Schulchor umrahmt.  -chw

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Das Bläserensemble verlieh dem Konzert gleich bei der Eröffnung mit dem Stück „Gather around the Christmas Tree“ besonders feierliche Klänge.

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Feierte Premiere: der Chor der 5. Klassen. Die knapp achtzig Schüler hatten unter anderem die Volksweise „Als ich bei meinen Schafen wacht“ einstudiert. 

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Darf bei keiner JGG-Veranstaltung fehlen: das Männerensemble. Zum Weihnachtskonzert gab’s mit „Zu Bethlehem geboren“ aber doch eher einen besinnlichen Auftritt. Ganz links mit im Ensemble: Gesamtleiter Oberstudienrat Thomas Gabriel.

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Ein „Leise rieselt der Schnee“ der ganz besonderen Art: Eva Schmid (v.l.), Katrin Geiß, Tobias Spindler, Xaver Sobtzick, Konrad Probst und Michael Süß (alle Q11) wussten zu verzaubern.

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Hier war ein knappes Fünftel der JGG-Schülerschaft vor dem Hochaltar der Kirche versammelt: Mit „I heard the Bells“ setzten Chor und Orchester gemeinsam den Schlussakkord eines großartigen Konzerts. 

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