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 Bundesbankdirektor Reinhard Pfaffel informiert über Staatsschuldenkrise und Geldpolitik der EZB

Die Schüler der beiden Wirtschaftskurse der 12. Jahrgangsstufe beschäftigen sich im Unterricht mit der Geldpolitik der Europäischen Zentralbank (EZB). Dabei spielt auch die Staatsschuldenkrise vor allem der südeuropäischen Länder eine große Rolle. Die Europäische Währungsunion bringe gerade für Deutschland, aber auch für südeuropäische Länder viele Vorteile.

Die EZB befinde sich seit 2007 im Krisenmodus. Ausgehend vom Platzen der Immobilienblase in den USA sei die Finanzkrise über den großen Teich geschwappt. Allerdings hätten die Mitgliedsstaaten der Europäischen Währungsunion auch einen eigenen Beitrag daran. Die Krise habe drei Dimensionen: Staatsschuldenkrise, Krise der Wettbewerbsfähigkeit einiger Länder und Bankenkrise. Die EZB hat statt der vorher üblichen 400 Mrd. Euro nun 1200 Mrd. an die Geschäftsbanken ausgeliehen, und das mit Laufzeiten von bis zu 3 Jahren. Damit solle ein Engpass bei den Banken verhindert werden. Kritisch äußerte sich Pfaffel zum Ankauf von Staatsanleihen. Dadurch überschreite die Notenbank ihr Mandat, sie sollte sich nicht von der Fiskalpolitik vereinnahmen lassen. Auch den vieldiskutierten Eurobonds erteilte er eine klare Absage. Einen Tipp gab er den jungen Leuten mit auf den Weg: „Beschäftigen Sie sich mit Ökonomie, denn es ist für ihr Leben wichtig.“

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Bundesbankdirektor Reinhard Pfaffel referiert am Johannes-Gutenberg-Gymnasium über aktuelle Entwicklungen der Geldpolitik der Europäischen Zentralbank

 

 

 

 

 

 


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