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» Aktivitäten / Exkursionen

Waldkirchen. 71 neue Schülerinnen und Schüler, die verschiedene Grundschulen in und um Waldkirchen besucht haben, konnten vor wenigen Wochen am Johannes-Gutenberg-Gymnasium begrüßt werden. Um das gegenseitige Kennenlernen und die Herausbildung eines neuen Wir- bzw. Gemeinschaftsgefühls zu fördern, standen für die Neulinge nun bereits die sogenannten "Kennenlerntage" auf dem Programm. Ziel der dreitägigen Fahrt war abermals das Jugendgästehaus Ottonianum in Landshut, wo die JGG-ler inzwischen als Stammgäste beherbergt werden, fand doch die Fahrt, die Oberstudiendirektorin Josefa Stamm 2012 kurz nach der Übernahme der Schulleitung ins Leben gerufen hatte, bereits zum sechsten Male statt.  

Voller Vorfreude brachen die drei Klassen mit ihren Klassenleitern Andreas Langer, Christian Weishäupl und Marcus Erlmeier sowie unter Begleitung der Fachlehrkräfte Eva Lachhammer, Carola Popp und Marion Haeuschkel nach Landshut auf, wo ein buntes Programm auf die Schüler wartete, das vorab unter der bewährten Organisation von Studienrätin Stefanie Nußer zusammengestellt wurde. Freilich durfte dabei auch heuer wieder die Erkundung der über der Landshuter Altstadt thronenden Burg Trausnitz nicht fehlen. Der begleitete Rundgang entpuppte sich als Zeitreise ins späte Mittelalter, als die Burg als Hof der "reichen Herzöge" von Bayern-Landshut ihre Blütezeit erlebte. Burgführerin Maria Metz wusste die JGG-Schüler mit zahlreichen Sagen und Kuriositäten zu begeistern. Besonders fasziniert war man vom dunklen, eiskalten Weinkeller und natürlich von den Folterwerkzeugen, die gleich mal ausprobiert werden wollten. Neben der Burg wurde auch die von Herzog Ludwig X. nach italienischem Vorbild erbaute Stadtresidenz besichtigt.

Ein weiteres Highlight war wiederum die Stadtführung mit der legendären Helga Nachtmann, die extra für den Besuch der Waldkirchner ihren Terminplan umgestellt hatte, um die Kinder auf gewohnt witzig-engagierte Weise durch Landshuts Altstadt sowie in den Prunksaal des Rathauses und in die Kirche St. Martin zu führen. Ein "Muss" im Landshut-Programm ist auch der Besuch im Skulpturenmuseum im Hofberg, wo der Nachlass des im Februar verstorbenen weltberühmten Bildhauers Fritz König ausgestellt ist. In Kleingruppen durften die Schüler in die Welt der Kunst eintauchen, wobei manch witzige Idee entstand. Natürlich blieb auch ausreichend Freizeit für kleinere sportliche Betätigungen auf der Jugendherberge oder um in der Altstadt Souvenirs einzukaufen.

Bevor es nach zwei Übernachtungen wieder zurück nach Waldkirchen ging, machten die Gruppen noch einen Abstecher zum Münchner Flughafen, wo nach erfolgter Sicherheitskontrolle eine hochinteressante Besucherrundfahrt über das Flughafengelände – einer Stadt für sich, in der 35.000 Menschen arbeiten – gebucht war. Hier lud insbesondere die Maschine des FC Bayern, die startklar auf die Mannschaft wartete, zu Selfies ein. Auf der Rückfahrt nach Waldkirchen waren sich die Schüler einig: Ihre Schulzeit am JGG startete mit einer wunderbaren Klassenfahrt. –chw

Fotos: Weishäupl

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Wo ist unsere Jugendherberge? Während der Stadtführung mit Helga Nachtmann, einer besonderen Freundin des JGGs, ertasteten die Schüler auch ein Miniaturmodell der Stadt Landshut.
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Wer steht denn da am Pranger? Auf der Burg Trausnitz durften die Schüler die Kuriositäten der mittelalterlichen Rechtsprechung ausprobieren.

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