Mai 2018
M D M D F S S
  1 2 3 4 5 6
7 8 9 10 11 12 13
14 15 16 17 18 19 20
21 22 23 24 25 26 27
28 29 30 31      
<< < > >>


» Fächer » Latein » Exkursionen

Die 6. und 7. Klassen zu Besuch bei Alexander dem Großen

Was – Alexander der Große kam bis nach Bayern? Zugegeben, vor 2400 Jahren schaffte es der Eroberer nicht bis zu uns. Im Sommer 2013 aber folgte die Archäologische Landesausstellung in Rosenheim seinen Spuren und so konnten ihn auch 6.- und 7.-Klässler unseres Gymnasiums mit ihren Lehrerinnen Fr. Steck, Maier und Kölbl „hautnah“ erleben. Im Lateinunterricht hatten die Schüler bereits Szenen aus dem Leben Alexanders übersetzt und waren so auf den Besuch der Ausstellung optimal vorbereitet.

Zuerst stand eine ca. einstündige Führung durch das weitläufige Ausstellungsgelände auf dem Programm. Dabei handelte es sich aber nicht um einen staubtrockenen Vortrag, vielmehr wurden die Schüler eingeladen, sich Ausschnitte aus dem Film „Alexander“ von Oliver Stone anzuschauen, das Gewicht des Marschgepäcks eines damaligen Soldaten zu heben, in einem Zelt den ewig prasselnden Monsunregen zu hören oder durch ein dunkelblau gekacheltes Tor Babylon zu betreten. Zudem konnte man über man die hochkarätigen Exponate vom Königsdiadem und Helm bis zu Kosmetikutensilien und Schmuck nur staunen.

In den Außenanlagen des Lokschuppens Rosenheim traten die 6. und 7. Klassen anschließend in den Olympischen Parcour ein, einen „Spielplatz“, bei dem man sich im Wagenrennen, Laufen und Rudern messen konnte. Fingerspitzengefühl und Grips war beim Workshop Archäologie gefragt, bei dem sich manche wohl als Indiana Jones gefühlt haben. Ein als Ausgrabung umfunktionierter Sandkasten musste dabei vermessen werden, bevor die „Archäologen“ mit Pinsel und Spaten an die Arbeit gingen und Tonscherben zu Tage förderten. Die anschließende Dokumentation und der Grabungsbericht waren die Aufgabe anderer Kleingruppen. Die zusammengesetzte Vase durften die Schüler mit nach Hause nehmen. Für diesen ereignisreichen Tag hat sich die weite Anreise auf jeden Fall gelohnt!

552d37d6877012bc103fb61632ed2ad2.jpg 301225ffbe73aed60c544c82c8afa863.jpg
50987af008fb803f28cf0e1f827322ef.jpg

 

Antike zum Anfassen – Fahrt des W-Seminars Latein in die Münchner Museen

Im W-Seminar „Luxus im alten Rom“ erarbeiten sich die SchülerInnen der Q11 vor allem mit Hilfe von Büchern Wissen für ihre Abschlussarbeit. Diese eher theoretische Herangehensweise ist zwar unabdingbar, lebendig wird dieses Wissen jedoch erst in der konkreten Begegnung mit archäologischen Quellen der Antike. Gelegenheit dazu erhielten die TeilnehmerInnen des W-Seminars am 25. April 2013, als sie in Kooperation mit dem W-Seminar Englisch zwei Münchner Museen besuchen konnten.

Die Staatliche Antikensammlung gab mit ihrer umfangreichen Sammlung römischer Alltagsgegenstände einen oft überraschenden Einblick in die Lebenswelt der Antike, da diese etwa in Bezug auf Schmuck und internationale Handelswege der unseren gar nicht so unähnlich war. Hingegen sorgten die abenteuerlichen Bestandteile mancher Kosmetika sowie diverse Rituale der Körperhygiene des Öfteren für Belustigung. In der Glyptothek schließlich standen die SchülerInnen quasi Auge in Auge allen berühmten Persönlichkeiten Roms gegenüber (etwa Kaiser Augustus und seiner Frau Livia), da dieses Museum eine sehr umfangreiche Sammlung antiker Porträtbüsten besitzt.

Die SeminarteilnehmerInnen mussten jedoch auch selbst Hand anlegen, als es darum ging, einen römischen Senator stilecht in seine Toga zu kleiden. Bald war klar, dass dieses Kleidungsstück wesentlich unbequemer und komplizierter zu tragen war als heutige Jeans und T-Shirts. Die Würde, die ein Senator ausstrahlen sollte, ist jedoch eindeutig besser durch eine Toga vermittelbar. Zuletzt hatten die Schüler noch Gelegenheit, Fotos für ihre Arbeit zu machen sowie weitere Informationen zu sammeln.

f55a03bdfb08ce5377d46785d4417bf6.jpg 551463b7a3f1c18cc1834e66138694fa.jpg

 

 

 


(Diese Seite drucken)