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Waldkirchen. Besuch von der Universität Passau erhielten die vier fünften Klassen des Johannes-Gutenberg-Gymnasiums: Dr. Fritz Haselbeck, Dozent im Bereich der Fachdidaktik Mathematik, führt derzeit ein Forschungsprojekt zur Entfaltung der eigenen Denkkräfte durch und arbeitete dabei unter anderem auch mit den frischgebackenen Waldkirchner Gymnasiasten.

Ziel des Projektes ist es, den Denkvorgängen der Schüler beim Lösen von Sachrechenaufgaben auf die Spur zu kommen. Im Vorhaben des Didaktikers entwerfen die Schüler zu offenen Aufgaben mathematische Skizzen und beschreiben Lösungswege. Wichtig sind dabei Gedankengänge, die sie dann in Textform niederschreiben. „Kein leichtes Vorhaben“, wie Dr. Haselbeck weiß. „Das Ganze ist auch für Schüler eine neue Form, denkend zu arbeiten. Sie muss erlernt und an Beispielen eingeübt werden. Es ist eine interessante Alternative zur üblichen Unterrichtsmethodik, zumal sie Schüler in besonderer Weise für das Mathematiklernen anregt.“ Das Projekt wird an verschiedenen Schularten mit Schülern zwischen acht und zwölf Jahren durchgeführt.

Neben traditionellen Übungsformen konnten die JGG-Fünftklässler, die das Vorhaben von Dr. Haselbeck bereitwillig unterstützen,  Aufgabenformate kennenlernen, die knifflige Fragen aufgriffen und ihr Denken herausforderten. Die Schüler lernten Mathematik „von einer anderen Seite“ kennen, zumal es nicht um das Nachvollziehen von Rechenwegen, sondern vielmehr um das innovative und kreative Finden und Beschreiben von Lösungswegen ging. Im Mittelpunkt standen daher nicht die Endergebnisse, sondern die Lösungsstrategien und die dahinterliegenden Einfälle.

JGG-Schulleiterin Josefa Stamm und Mathematik-Fachbetreuer Peter Bürger wünschten dem Didaktiker gute und vor allem für die Weiterentwicklung des Mathematikunterrichts aussagekräftige Ergebnisse bei seinem Forschungsvorhaben. Haselbeck selbst bedankte sich bei den Schülern sowie bei den Fachlehrern der fünften Klassen für die Möglichkeit, pro Klasse eine Doppelstunde im Fach Mathematik übernehmen zu dürfen. –chw

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Foto: Weishäupl


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