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» 50 Jahre JGG » Ausstellung Schulgeschichte

Von Christian Weishäupl

Waldkirchen. Fünf Jahrzehnte Schulgeschichte, dargestellt anhand eines insgesamt zwölf Meter langen Zeitstrahls, der sich über sechs Schautafeln erstreckt – das ist das Ergebnis eines Projekts, das 32 Oberstufenschüler des Johannes-Gutenberg-Gymnasiums anlässlich des „runden“ Schuljubiläums auf die Beine gestellt haben. Betreut von Geschichte-Fachbetreuer Oberstudienrat Christian Seidel und den Studienräten Michael Rieger und Marcus Erlmeier durchstöberten die Schüler das Archiv sowie sämtliche Jahresberichte seit Bestehen des Gymnasiums, um an Informationen zur Entwicklung der Schule und vor allem an Bildmaterial für die Ausstellung zu kommen.

Das Ergebnis kann sich allemal sehen lassen: Beginnend mit dem Jahr 1964 wurden die Gründungsphase und schließlich in chronologischer Reihenfolge die zentralen Etappen der Schulgeschichte in Wort und Bild anschaulich dargeboten. Das besondere Highlight: Die Ausstellung enthält die Absolventenlisten aller Abiturjahrgänge des Waldkirchner Gymnasiums plus – soweit greifbar – die entsprechenden Abiturfotos. So kann sich jeder, das in Waldkirchen die Hochschulreife erworben hat, in der Jubiläumsausstellung wiederfinden.

Darüber hinaus gewährt das Werk facettenreiche Einblicke in „50 Jahre JGG“, angefangen von der Lehrerliste des ersten Schuljahres über Fotocollagen zu Tanz- und Skikursen, zu Schulfahrten, Schüleraustausch und Exkursionen, zu Schulleitern, Kollegen und Schülergenerationen, zur Entwicklung der Medienausstattung, zur baulichen Entwicklung des Schulgebäudes bis hin zur Freundschaft mit Schülern und Kollegen des Gymnasium im tschechischen Winterberg. Auf den Rückseiten der sechs Ausstellungstafeln finden sich, gegliedert nach Jahrzehnten, jede Menge Abbildungen zu allgemeinen Ereignissen und Persönlichkeiten in Politik, Kultur und Gesellschaft seit den 1960-er Jahren. Dadurch ist es möglich, die Entwicklung des Gymnasiums, bildungspolitischer und kultureller Mentalitäten, das rasante Fortschreiten der Informationstechnologie oder den Aufbau der Kontakte nach Osteuropa in einen größeren historischen Kontext einzuordnen.

Oberstudiendirektorin Josefa Stamm zeigte sich beeindruckt vom Ergebnis des Schülerprojekts, das nicht etwa im Rahmen eines Projekt-Seminars, sondern in freier Arbeitsgemeinschaft realisiert wurde. Die Ausstellung, die anlässlich des Festaktes zum Schuljubiläum erstmals zu sehen war, befindet sich derzeit in der Unteren Aula des JGG und soll einen Rahmen für sämtliche Veranstaltungen im Laufe des Jubeljahres bilden. Ehemalige Schüler, Freunde und Gönner des Johannes-Gutenberg-Gymnasiums sind jederzeit willkommen, um sich das gelungene Projekt anzuschauen, das sicherlich viele Gesprächsanlässe bietet. Auch Exemplare der Festschrift sind im Sekretariat der Schule noch erhältlich.


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